WordPress Plugins: Spam-Kommentare verhindern mit AntiSpam Bee

Im Internet ist es alltäglich, dass 100.000 Spam-E-Mails verschickt werden. Gleiches gilt auch für Blogs, die Anzahl der Spam-Kommentare ist abhängig von der Bekanntheit bei Google. Bots der Ersteller solcher Kommentare durchsuchen kontinuierlich die Suchergebnisse von Google und anderen Suchmaschinen, um gezielt Kommentare zu veröffentlichen. Eine Möglichkeit,  diesen Bots den Zugang zum Blog zu verbieten, gibt es nicht. Es ist aber möglich, mittels eines Plugins die Kommentare automatisch zu überprüfen und so Spam-Kommentare von anderen Kommentaren zu trennen.

Möglich macht das das Plugin „AntiSpam Bee“, das kostenlos über die WordPress-Plugin – Datenbank zu beziehen ist. Doch warum solltet ihr genau dieses Plugin einsetzen
Hier eine kleine Feature-List:

  • keine Speicherung von IP-Adressen
  • Filterung nach Sprache & Ländern
  • Nutzung der öffentlichen Spam-Datenbank
  • kein JavaScript, keine Cookies
  • Dashboard-Widgets
  • läuft mit IPv4 & IPv6
  • kein Captcha für die Kommentare notwendig
  • Nutzung in kommerziellen Blogs

Installation

Nach der Installation und der anschließenden Aktivierung des Plugins taucht ein Link zu den Einstellungen von „AntiSpam Bee“ auf. Dieser ist im Menü unter dem Punkt „Einstellungen“ zu finden.

Einstellungen & Nutzung

In den Einstellungen des Plugins angekommen, findet ihr drei Spalten vor. Diese lauten: AntiSpam-Regeln, Erweitert, Sonstiges

  • AntiSpam-Regeln:Dort könnt ihr den Vorgang des Filterns definieren. Sollte bei einem dieser Punkte ein Treffer generiert werden, landet der Kommentar im Spamordner von WordPress. Außer bei dem Punkt „genehmigte Kommentatoren“ ist es genau anders herum.

    Hier zu sehen, dass praktische Dashboard Widget des Plugins. Es zeigt die Anzahl der als Spam markierten Kommentare an.

  • Erweitert: In der zweiten Spalte lassen sich z. B. die E-Mail-Benachrichtigungen einrichten. Bei einer Aktivierung erhaltet ihr bei jedem neuen Spam-Kommentar eine E-Mail in eurer Postfach. Außerdem könnt ihr die Zeit für die Aufbewahrung der E-Mails bestimmen und Spamgründe auswählen, bei denen sofort der Komentar gelöscht wird.
  • Sonstiges: Wenn gewünscht, lassen sich dort die Optionen für die Anzahl der Spam-Kommentare und ein Widget von „AntiSpam Bee“ aktivieren. Ihr könnt außerdem die Überwachung von Ping -und Trackbacks oder der Achivseiten aus -oder anschalten.

Nach einem anschließendem Klick auf „Änderungen speichern“ werden die Änderungen übernommen und direkt gültig gemacht.

Fazit

Zum Abschluss kann ich noch sagen, dass mich das Plugin ziemlich überzeugt. Ein besonderes Feature hat mich zur Nutzung dieses Plugins verleitet. Das „AntiSpam Bee“-Plugin ist mit der deutschen Rechtssprechung konform, ganz im Gegensatz zu „Akismet“. Außerdem gefällt mir die Einfachheit des Plugins bzw. der Einstellungen. So wird es auch Anfängern möglich, Optionen verständlich zu ändern. Trotz der Einfachheit zeichnet sich das Plugin ebenfalls durch eine hohe Zuverlässigkeit und geringe Serverauslastung aus. Eine Kombination, die ich mir gerne auch bei anderen Plugins wünschen würde. Meiner Meinung nach sollte dieses Plugin in keinem WordPress-Blog fehlen.

Leif Magnus

Hallo, ich bin (Leif) Magnus, der Author dieses Blogs. Ich mag am Liebsten das Internet, Reisen und Tennis. Außerdem findest du mich auf Twitter, Facebook und Google+.

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2 Antworten

  1. FRF sagt:

    Ich nutze seit einiger Zeit „Anti-Spam Bee“. Viele Spamkommentare werden sauber ausgesiebt. Leider kommen aber immer die gleichen Spammer durch. Es gibt im Plugin (scheinbar) die Möglichkeit Filter nach „Email-Adresse“ und/oder „Namen“ zu nutzen.

    Ich finde in den Einstellungen aber leider keine Eingabemöglichkeit von solchen gezielten Filtern.
    Bin ich blind ? Habe ich etwas falsch verstanden ? Was läuft falsch ?

    Für eine kurze Rückmeldung mit Tipps wäre ich dankbar.

    Gruß
    FRF

    • Leif Magnus sagt:

      Moin,

      du markierst den Kommentar als Spam und aktivierstdann in den Anti-Spam Bee – Einstellungen die Option „lokale Spam-Datenbank einbeziehen“.

      Gruß
      Leif Magnus

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