Test / Review: Wunderlist 2 – Viel Innovation & neue Features

Im vergangenen Jahr berichtete ich über Wunderlist. Das ist ein kleines,  hilfreiches Programm für Windows, Mac, iOS und Android. Wunderlist ermöglichte damals eine einfache Aufgabenliste . Zudem konnte man ein Datum angeben, an dem die Aufgabe fällig wird. Jetzt hat Wunderlist vor wenigen Wochen einen Nachfolger spendiert bekommen. Mit Wunderlist 2 sind neue Designs-Details und Funktionen hinzugekommen. Ob sich Wunderlist 2 bewähren kann, erkläre ich in  diesem Review.

Änderungen zu genüge

Die 6Wunderkinder haben viele Ideen und wissen genau,  wie sie diese optisch als auch funktional umsetzen können. So sind die Änderungen nicht nur marginal, sondern gehen tiefer in das Programm hinein.

Der soziale Bereich findet auch in Wunderlist 2 immer mehr Aufmerksamkeit , trotzdem heißt das jetzt nicht, dass ihr alles mit euren „Kontakten“ teilen müsst. Stattdessen könnt ihr Freunden oder Kollegen, wenn sie ein Konto bei Wunderlist besitzen, zu einem Aufgaben-/Terminbereich hinzufügen und diese können dort Aufgaben oder Termine als erledigt kennzeichnen.

Aktualisierungen,  die dann Freunde oder Kollegen tätigen,  werden im „Activity Center“ angezeigt. Das „Activity Center“ ist somit vergleichbar mit den Benachrichtigungen auf Facebook.

Im sogenannten „Detail View“ könnt ihr in der neuen Version nun ein Datum angeben,  an dem die Aufgabe erledigt sein muss. Zuvor könnt ihr euch mit einer Benachrichtigung  an die Aufgabe erinnern lassen. Diese werden dann auf Mobil Geräten mit einer „Pushnachricht“ oder einer „Notification“ angezeigt. Es lassen sich von nun an aber auch Teilaufgaben hinzufügen, die zusammen eine Aufgabe bilden. Als letztes lassen sich noch Notizen zu der Aufgabe hinzufügen

Aufgabenbereiche anlegen

Das Festlegen eines Aufgabenbereiches ist eine einfache Operation in Wunderlist 2, die leicht durchzuführen ist. Im Normalfall solltet ihr an der linken Seite des Fensters eine Liste von Punkten sehen. Diese Liste nennt sich Smart-List und ist eine Oberkategorie für die später folgenden Aufgaben. Um eine solche Kategorie anzulegen genügt ein Klick auf Liste hinzufügen. Danach fehlt nur noch der Name,  der eingegeben werden muss und mit der Taste „EINGABE“ bestätigt ihr dann das Wort.

Aufgaben anlegen und bearbeiten

Bevor ihr aber mit Freunden Aufgabenbereiche  teilen könnt,  solltet ihr diesen mit Aufgaben füllen. Im Rahmen des Berufs ist es z. B. hilfreich hier die Teilbereiche einer Präsentation festzulegen und diese dann zuzuordnen. Zum Anlegen einer neuen Aufgabe müsst ihr einen Aufgabenbereich aus der Smart-List auswählen und klickt dort in die Zeile mit der Aufschrift: Einen Eintrag in „Name des Aufgabenbereichs“ hinzufügen. Dort könnt ihr jetzt eine Aufgabe eintragen. Die Bestätigung erfolgt mit der Taste „EINGABE“. Die Aufgabe wurde nun erstellt und mit einem Doppelklick auf den Eintrag gelangt ihr in den Detail View, wo ihr Teilaufgaben, Datum, Erinnerungen und Notizen hinterlassen könnt.

Freunde & Kollegen zu einer Smart-List hinzufügen

Nachdem ihr eine Aufgabe erstellt habt, könnt ihr den Aufgabebereich mit Freunden teilen. Dazu geht ihr auf Die Smart-List und klickt dort auf das Symbol ganz rechts. Es erscheint ein Fenster. Dort könnt ihr den Namen oder die E-Mail-Adresse eines Freundes eingeben. Diese E-Mail-Adresse muss mit einem Wunderlist-Konto verbunden sein, sonst funktioniert es nicht. Solltet ihr Wunderlist mit Facebook verbunden haben (siehe „Einstellungen“), dann könnt ihr auch Facebook-Freunde auswählen. Die eingeladene Person erhält dann eine Benachrichtigung via E-Mail und das „Activity Center“.

Sicherheit like a boss

Wunderlist 2 bietet, wie schon in der ersten Version, eine Synchronisation an. Diese nutzt eine 128-Bit AES-Verschlüsselung und sichert so eure privaten Dinge ab. Perfekt wäre natürlich eine asynchrone Verschlüsselung, aber ich denke ein solches Maß an Sicherheit wäre zu viel.

Trotzdem ist zu bedenken, dass eine 128-Bit AES-Verschlüsselung nur funktioniert, solange das Passwort sicher ist.

Fazit

Wunderlist 2 ist definitiv eine Weiterentwicklung, die mehr Features mitbringt. Vor allem, dass Wunderlist auf allen bekannten Betriebsystemen läuft,  ist beachtlich. Trotzdem gibt es keine Einschränkungen, ob ich Wunderlist jetzt auf dem mobilen oder festem Endgerät nutze. Ich empfehle Wunderlist für alle, die sich nicht mit komplexen Apps und Programmen rumärgern oder auf jedem Endgerät einen anderen Dienst verwenden wollen. Ich bin gespannt,  was uns in den nächsten Versionen erwartet.

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Leif Magnus

Hallo, ich bin (Leif) Magnus, der Author dieses Blogs. Ich mag am Liebsten das Internet, Reisen und Tennis. Außerdem findest du mich auf Twitter, Facebook und Google+.

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