WordPress: Updates durchführen

WordPress ist eine seit Jahren erfolgreiche Blogsoftware. In der Zeit seit dem ersten Release gab es viele neue Funktionen und Sicherheitsupdates. Diese wurden mit zwei unterschiedlichen Varianten aufgespielt und ermöglichen dem Admin des Blogs eine einfache oder zeitaufwendigere Variante. Im Normalfall reicht immer eine einfache (automatischer Vorgang), in manchen Fällen jedoch lässt es sich nicht umgehen, dass das Update manuell aufgespielt werden muss. Das zwischen beiden Varianten jedoch ein enorm großer Abstand liegt,  möchte ich in diesem Artikel näher erläutern.

Update? Was ist das?

Ein Update ist die  Aktualisierung einer Software oder von Daten. Im Falle von WordPress werden Dateien bzw. der darin enthaltene Quellcode geändert. Um einen solchen Vorgang automatisch durchführen zu können,  sollte WordPress entsprechende Schreibrechte besitzen.

Das automatische Update

Wie eben angeschnitten,  erledigt WordPress alle notwendigen Schritte, die benötigt werden, um die Fehlerquellen einzugrenzen. So werden alle Plugins während des Vorgangs deaktiviert, damit keine Einflüsse installierter Plugins auf den Updatevorgang wirken. Gleichzeitig wird WordPress in einer Art „Wartungsmodus“ versetzt, dieser soll ebenfalls verhindern, dass User Änderungen an WordPress durchführen und so den Updatevorgang fehlschlagen lassen können.

  1. Um ein Update zu installieren,  klickt ihr auf die Meldung im Kopf des Backends (unter der Werkzeugliste) oder ruft im Menü den Punkt „Aktualisierungen“ auf.
  2. Danach auf den Button mit der Aufschrift „Aktualisiere jetzt“
  3. WordPress lädt nun die Updates herunter und installiert diese komplett automatisch
  4. Wurde das Update erfolgreich durchgeführt,  erhaltet ihr die Nachricht „Willkommen in WordPress 3.5.1“

Das manuelle Update

Wie eingangs erwähnt, benötigt das manuelle Update mehr Zeit, da ihr fast alles selbst machen müsst. Voraussetzung für die Durchführung des manuellen  Updates ist ein FTP-Account mit Schreibrechten in WordPress.

  1. Als erstes sollten alle Plugins deaktiviert werden,  auch wenn sie mit der neusten Version von WordPress funktionieren.
  2. Im nächste Moment müsst ihr euch mittels FTP aufschalten und das Rootverzeichnis von WordPress aufrufen. Dort löscht ihr alle Dateien bis auf den Ordner „wp-content“ und die Datei „wp-config.php“. 
  3. Nun müsst ihr die aktuelle Version von WordPress herunerladen und den kompletten Inhalt des ZIP-Archives hochladen. Davon ist jedoch das Verzeichnis „wp-content“ ausgenommen.
  4. Danach müsst ihr die Domain aufrufen,  auf der WordPress läuft. Dort erhaltet ihr eine Meldung, dass eure Datenbank veraltet ist. Um das zu ändern,  müsst ihr auf den einzigen Button klicken der dort vorhanden ist. Damit wird eure Datenbank sauber aktualisiert und auf den neusten Stand gebracht.
  5. Danach könnt ihr im Backend erkennen, dass WordPress sich auf dem neusten Stand befindet.

Fazit

Kommen wir zum Schluss. Beide, hier vorgestellten, Varianten bieten eine große Hilfe bei der Absicherung von WordPress. Jedoch müssen wir beim manuellen Update so gut wie alles selbst machen und das kostet dann entsprechend viel Zeit. Trotzdem gibt es einen großen Vorteil bei einem manuellen Update. Das Auftreten von Fehlern ei einem Updatevorgang ist seit dem stark gesunken. Im Gegensatz zur manuellen Vorgehensweise spart die automatische Variante deutlich mehr Zeit und kann so besonders für WordPress-Anfänger eine Hilfe sein.

Ich persönlich nutze seit knapp einem Jahr ausschließlich die manuelle Methode und kann diese jedem nur an Herz legen. Für komplett neue Nutzer ist jedoch der automatische Vorgang  einfacher und meist auch besser. Im Laufe der Zeit würde ich jedoch auf die manuelle Methode wechseln, wenn es vermehrt zu Fehlern kommt.

Noch einletzter Nachtrag: Bei jedem Update nicht vergessen ein Backup von WordPress (Datenbanken + Dateien) anzulegen.

Leif Magnus

Hallo, ich bin (Leif) Magnus, der Author dieses Blogs. Ich mag am Liebsten das Internet, Reisen und Tennis. Außerdem findest du mich auf Twitter, Facebook und Google+.

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