WordPress: Mediathek & Links

In der letzten Woche habe ich euch gezeigt,wie ihr in WordPress einen Artikel erstellt und diesen mit Bildern, Kategorien und Schlagworten verschönert. Allerdings sind es nicht nur Bilder, die wir in WordPress einbauen können. So lassen sich auch PDF -,Video -und Audiodateien hochladen und in den Artikel mit einem Link öffentlich schalten. Das funktioniert nicht nur in der Theorie wunderbar, sondern auch in der Praxis. Schon nach kurzer Zeit findet ihr so in der Mediathek alle Grafiken wieder und könnt  diese z.B. nachträglich mit einem neuen Titel versehen. Ein anderer Punkt ist das Blogroll, das ihr in eurem Backend/Adminoberfläche unter „Links“ findet. Dort könnt ihr einen Link zu einem anderen oder einem weiteren, von euch erstellten Blog setzten.

Dateien hochladen und verwalten:

In der Mediathek lassen sich selbstverständlich nicht nur Bilder hochladen, sondern auch viele andere Dateitypen. So lassen sich Video -und Audiodateien hochladen, um diese später ebenfalls in Artikeln zu verwenden. WordPress selbst verwendet seit einigen Versionen einen neuen Uploader. Dieser ermöglicht es euch per Drag & Drop Dateien hochzuladen. Es ist allerdings auch möglich Dateien über den Windows Explorer auszuwählen. Das Vorgang des Hochladens hängt selbstverständlich von vielen Faktoren ab, die ich an dieser Stelle nicht genauer erläutern will.
Kommen wir zum Hochladen. Um eine Datei auf den Webserver zu laden, müsst ihr in der Menüleiste auf „Mediathek“ und anschließend auf „Datei hinzufügen“ klicken. Nun seht ihr den Uploader von WordPress. Hier könnt ihr mit den im vorherigen Absatz erklärten Methoden hochladen. Beide Methoden führen zum gleichen Ziel und haben keinen Einfluss auf die Verarbeitung. Nach dem Upload könnt ihr diverse Informationen, in Textform, zu eurer Datei hinterlegen.

Titel und Beschreibung vergeben

Es passiert immer mal wieder, dass im Nachhinein der Titel eines Bildes nicht mehr gefällt. Es ist nun allerdings nicht notwendig

den entsprechenden Artikel zu suchen und auf der Artikelseite das Problem zu beheben. Das kann besonders bei vielen Artikeln schwierig werden. In der Mediathek läuft das alles etwas einfacher  von der Hand. Ihr sucht  euch das entsprechende Bild raus, dabei könnt ihr die Suchzeile oder eurer Mausrad nutzen. Habt  ihr das entsprechende Bild gefunden,  klickt ihr auf „editieren“. Ihr landet nun auf einer Seite mit vielen Zeilen und einer Vorschau des Bildes. In den  Zeilen könnt ihr verschiedene Informationen zu eurem Bild hinterlegen. Unter anderem auch den Titel, aber auch eine Beschreibung und eine Beschriftung. Am Ende klickt ihr auf „Alle Änderungen speichern“, um eure Änderung wirksam zu machen.
Wordpress bietet zudem von Haus aus die Möglichkeit,  Bilder im Browser zu skalieren oder freizustellen. Die entsprechende Option findet ihr unter „Editieren“ > „Bild bearbeiten“.
Noch ein kleiner Tipp am Ende. Wer denkt, dass  die Titel von Dateien vernachlässigt werden können,  liegt gehörig falsch. Die Übersicht ging bei mir nach knapp 10 hochgeladen Dateien flöten. Deshalb lieber ein Paar Sekunden pro Datei investieren, bevor ihr euch überhaupt nicht mehr zurecht findet.

Links erstellen und nutzen

Das zweite Thema in diesem Artikel sind die Links. Diese sind besonders interessant für Blogs, die gerne eine Partnerschaft mit einem anderen Blog aufbauen wollen. So können beide Blogs mehr Leser erreichen und interessante Kooperationen machen. Die Ideen werde dafür werde ich euch aber nicht liefern. 😀 Natürlich lassen sich so auch die Links zu eurem Twitter-Account oder zur Facebook-Fanpage so mitteilen. Ein anderer Name für diese Funktion ist auch der Begriff Blogroll.Um zu den Links bzw. zum Blogroll zu kommen,  wählt ihr in der Menüleiste den Punkt „Links“ aus. Hier könnt ihr alle Links einsehen, die bisher erstellt wurden und somit ähnelt diese Seite der Artikel -und der Mediathekseite. Ich würde euch empfehlen, als erste Handlung die bereits vorhandenen  Links zu entfernen. Nun könnt ihr eigene Links hinzufügen. Mit einem Klick auf „Link erstellen“ werdet ihr weitergeleitet.
Auf der nun neu geöffneten Seite könnt ihr den Namen und die Internetadresse (URL) eingeben. Weiter unten lassen sich Beschreibungen und XFN-Daten angeben. Meiner Meinung macht es jedoch keinen Sinn, die XFN-Daten auszufüllen, wenn ihr eure Fanpage, andere Blogs usw. verlinkt.  Ich denke nicht, dass ihr einen Beziehungsstatus zu eurer Fanpage oder einem anderen Blog betreiben wollt 😀 Am Ende könnt ihr den Link auch noch einer Kategorie zuordnen. In meinem Fall z. B. dem Blogroll. Wer möchte,  kann auch eine neue Kategorie für bestimmte Links anlegen. Ein Beispiel meinerseits wäre, dass ihr  in einer Kategorie alle eure YouTube-Playlisten verlinken könnt oder eure Fotoalben bei einem Fotodienst wie z. B. Flickr oder Picasa.  Kurz bevor ihr in der rechten Spalte auf „Speicher“ klickt,  könnt ihr auch nochmal einstellen, ob der Link öffentlich oder privat dargestellt werden soll. Im privaten Modus würde der Link nur euch angezeigt werden.

Links in Kategorien ordnen

Wenn ihr wollt könnt ihr wie bei den normalen Kategorien auch bei den Links diese auf die gleiche Weise verwalten. Den betreffenden Menüpunkt findet ihr unter „Links“ > „Kategorien“ natürlich in der Menüleiste.

[youtube]IU1hVgO8Y3g[/youtube]

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Leif Magnus

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